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Neueste Informationen - vom

Aktuelle Informationen von unserem Vorstandsmitglied Achim Friedl

1. Termine:

Am 14. Februar 2017 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. in Berlin die nächste Sitzung der DGAP-Projektgruppe Internationale Luftfahrpolitik. Diskutiert wird „Der Einsatz ziviler Drohnen im Spannungsfeld von Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen“. Impulsvorträge zum Einsatz ziviler Drohnen halten Peter Sander, Airbus Operations GmbH Hamburg und Harry Denz, Luftfahrtbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Gerold Reichle aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird die neue „Drohnenverordnung“ vorstellen und Achim Friedl vom Vorstand des UAV DACH e.V. wird über Sicherheitsrisiken sprechen. Dabei wird das Sicherheitsprogramm des UAV DACH e.V. vorgestellt.

 

Am 21. Februar 2017 veranstaltet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine StartUp Night Luft- und Raumfahrtindustrie. UAV DACH e.V. wird im Rahmen eines Ausstellungstandes seine Mitglieder repräsentieren. Zu den Themen „Wissensdatenbank über Regeln unbemannten Fliegens“, „Produktion von UAS mit Hilfe von 3D-Druckern“, „Hybrid UAS“ und „Schutz vor gefährlichen Drohnen“ werden Besucher aktuelle Informationen erhalten.

 

Am 21. Februar 2017 beginnt das Kolloquium Flugführung 2017 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Vorgesehen sind 6 Veranstaltungen zu „Unbemannte Luftfahrtsysteme in der Praxis“. Der erste Vortrag am 21.2.2017 befasst sich mit Schadensmechanismen durch Foreign Object Damage (FOD) in Flugtriebwerken und wird von Moritz Wirth, Rolls-Royce gehalten. Die Termine und Inhalte der weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.kolloquium-flugfuehrung.de .

 

Am 16. Mai 2017 gibt es im Bundesministerium des Innern eine Ministerveranstaltung zum Einsatz von UAS zur Notfallhilfe und im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Fachleute werden ihre Bedürfnisse an die Politik adressieren können. Es werden drei Workshops durchgeführt und deren Ergebnisse präsentiert. Der Workshop „Technische Anforderungen und Möglichkeiten“ wird vom Vorstandsmitglied des UAV DACH e.V. Achim Friedl vorbereitet und geleitet. Interessenten, die einen Vortrag in diesem Workshop halten möchten, melden sich bitte bei achim.friedl@uavdach.org .

 

2. Sachstand zu „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“:

Der Verordnungsentwurf enthält Änderungen der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO), der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) und der Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung (LuftKostVO) und befindet sich derzeit beim Bundesrat zur Zustimmung (zustimmungspflichtige Rechtsverordnung gem. Art. 80 Absatz 2 GG). Es ist davon auszugehen, dass der Verkehrsausschuss des Bundesrates in seiner Sitzung am 22.2.2017 über die Änderung beraten wird. UAV DACH wird zum § 21b Absatz 1, Satz 1 Nummer 7 LuftVO eine redaktionelle Änderung und Konkretisierung vorschlagen. Da alle unbemannten Fluggeräte Funksignale empfangen können, nämlich die der Funkfernsteuerung, wäre nach dem derzeitigen Wortlaut der Betrieb über Wohngrundstücken total verboten. Die Norm soll jedoch den Betrieb von unbemannten Fluggeräten mit einer Startmasse unter 250 Gramm nur verbieten, wenn Daten, die dem Schutz der Privatsphäre unterliegen, per Funk übertragen werden können.

Nach der Behandlung im Verkehrsausschuss würde dann die Zustimmung in der Plenarsitzung des Bundesrates erfolgen (ggf. im März) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dürfte danach die Änderungen erlassen.

 

UAV DACH wird seinen Mitgliedern einen weiteren Service im Zusammenhang mit der Neuregelung des Betriebs von unbemannten Luftfahrtgeräten bieten. Zeitnah zum Inkrafttreten der Änderung der LuftVO wird eine „Handreichung“ zur Verfügung gestellt, die Einzelheiten der Verordnung erklärt und den Umgang damit erleichtern soll. Die Rechtsexperten des UAV DACH haben mit der Erstellung begonnen.

 

Presseerklärung UAV D A CH zur geplanten Änderung LuftVO - vom

UAV DACH e.V. - der größte deutschsprachige Verband für unbemannte Luftfahrt - begrüßt Kabinettsbeschluss zum Drohnen-Betrieb

 

Luftverkehrsverordnung stärkt Sicherheit im Luftverkehr

Zum Kabinettsbeschluss der "Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten" erklärt Dr. Norbert Lohl, Vorsitzender des Vorstandes des UAV DACH e.V.: „Wir begrüßen den Beschluss des Bundeskabinetts, die Luftverkehrsordnung an die aktuellen Bedürfnisse des Betriebs von Unbemannten Luftfahrzeugen, sog. Drohnen, und Flugmodellen anzupassen. Es ist richtig, dem Drohnenflugbetrieb mehr Möglichkeiten zu eröffnen, um diese vielversprechende Technologie zu fördern. Gleichzeitig ist es dringend geboten, klare Regeln und Grenzen zu schaffen, um die Sicherheit im Luftraum und die Sicherheit von Personen und Sachen am Boden zu gewährleisten. Die beabsichtigte Änderung der Luftverkehrsordnung erfüllt diesen Anspruch.“

Drohnen erfreuen sich stark anwachsender Verbreitung und gehören in Kürze auch zum deutschen Alltagsbild. In Deutschland sind nach Einschätzung der DFS Deutsche Flugsicherung rund 400.000 Drohnen unterwegs. Drohnen können sinnvoll für Leben und Gesundheit sowie Freiheit und Sicherheit eingesetzt werden. Sie transportieren dringend benötigte Medikamente, überwachen kritische Infrastrukturen, lokalisieren Brandherde bei Feuerwehreinsätzen und unterstützen in der Landwirtschaft.

Auf der anderen Seite geistern sie durch die Luft, an Orten wo sie nicht hingehören, können Rechtsgüter gefährden oder gar Unfälle verursachen. Das sind z.B. kamerabestückte Drohnen über dem Nachbargrundstück (Privatsphäre), der Flug über Besucher an Sehenswürdigkeiten oder von Sportveranstaltungen und Open-Air-Konzerten sowie der leichtsinnige Aufstieg im An- und Abflugsektor von Flughäfen. Im Jahr 2016 wurden fast 70 Zwischenfälle mit Drohnen im Luftraum registriert.

„Die rechtlichen Anforderungen zum Betrieb von Drohnen zu verschärfen, ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Sicherheit" erklärt Dr. Lohl. Der Entwurf sieht neben der Erlaubnispflicht für Drohnen und Flugmodelle mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm und in Flughöhen über 100 Metern Überflugverbote über Menschenmengen, Wohngrundstücken und sicherheitssensiblen Einrichtungen vor. Steuerer von unbemannten Fluggeräten über 2 Kilogramm müssen Kenntnisse über die Benutzung des Luftraumes nachweisen und es besteht eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen mit einer Startmasse über 0,25 Kilogramm.

Dr. Lohl: „Dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur ist zu danken, dass bis zum Inkrafttreten europäischer Regelungen in Deutschland klare Sicherheitsregeln für unbemannte Fluggeräte existieren werden. Der UAV DACH e.V. wird die Erarbeitung europäischer Regelungen konstruktiv unterstützen und bietet für die Bescheinigung der Kenntnisse der Steuerer seine Mitarbeit als anerkannte Stelle an.“

Presseinformation des UAV D A CH e.V. - vom

UAV DACH e.V. stellt sich für die Zukunft der unbemannten Luftfahrt neu auf

Zwei neue Vorstände ins Amt berufen

Der UAV DACH e.V. begrüßt die beiden neugewählten Vorstandsmitglieder Dr. Norbert Lohl und Achim Friedl, die auf der diesjährigen Herbst- Mitgliederversammlung Ende November mit großer Mehrheit gewählt worden sind. Jörg Dittrich wurde als Vorstand Finanzen für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Gleichzeitig wurde der langjährige und Gründungsvorstandsvorsitzende Bernhard Freiherr von Bothmer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Lohl legt seinen Schwerpunkt in der Verbandsarbeit auf die Ausrichtung und weitere Vernetzung des Verbandes auf Europäischer Ebene. Er sagt: „Am Herzen liegt mir, für eine tiefgreifende Förderung und Weiterentwicklung der Drohnentechnologien zu sorgen mit klaren und unkomplizierten regulatorischen Rahmenbedingungen, ohne administrative Überfrachtung. Wir brauchen ein robustes aber für kleinere Anwendungen leichtes, unkompliziertes Zulassungs- und Genehmigungswesen für diese Art der Luftfahrzeuge.“ Dr. Norbert Lohl war von 1983 bis 2003 in verschiedenen Positionen beim Luftfahrt Bundesamt in Braunschweig und anschließend von 2004 bis 2015 als Certification Director bei der Europäischen Luftsicherheitsagentur EASA tätig.

Der zweite Neu-Vorstand Achim Friedl wird sich hingegen auf die innere Koordination des Verbandes und die öffentliche Teilnahme am Diskurs zur unbemannten Luftfahrt fokussieren. Er erklärt: „Ich möchte gern, dass in unseren Verband eine Aufbruchsstimmung einzieht. Das ist aus meiner Sicht momentan ganz wichtig, um uns mit entsprechendem Gewicht und herausragender Fachlichkeit in die laufende Vorbereitung der europäischen Gesetzgebung für UAS einzubringen. Dazu gehört für mich auch die klare Position unseres Verbandes, sich aktiv mit der Drohnenabwehr zu beschäftigen und den ‚schwarzen Schafen’, die Rechtsgüter gefährden und Schäden anrichten, konsequent entgegen zu treten. Diese entsprechende Facharbeitsgruppe wird nun analog zum Mitgliederbeschluss eingerichtet und im neuen Jahr zügig ihre Arbeit aufnehmen.“ Achim Friedl ist ausgebildeter Hubschrauber-Berufspilot und flog im Einsatz für die Bundespolizei. Von 2002 bis 2016 war er als Führungspersönlichkeit im Bundesinnenministeriums tätig und unter anderem für die Hubschrauberflotte der Bundespolizei und die Integration von UAS in die polizeiliche Aufgabenerfüllung verantwortlich.

 

Über den UAV DACH e.V.

UAV DACH e.V. ist der deutschsprachige Verband der unbemannten Luftfahrt und ist mit über 140 Mitgliedern aus Forschung, Herstellern und Anwendern sowie seinem 16-jährigen Bestehen der größte und erfahrenste deutschsprachige UAS - VERBAND in Europa und vertritt die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und die Niederlande. Durch seine Kontakte in die Wirtschaft und Politik sowie dank der Expertise seiner Mitglieder und Herstellerfirmen ist der UAV DACH e.V. die wesentlich unterstützende Institution bei der Entwicklung von Regelungen und Gesetzen auf nationaler und internationaler Ebene.

 

Pressekontakt:
Jens Rosenow
pressereferent@uavdach.org

Luftverkehrsordnung Drohnen - vom

Geplante Neuregulierung des Verkehrs mit unbemannten Luftfahrzeugen.

geplante LuftVO

Unser Bundesministerium für Verkehr und digitale infrastruktur (kurz BMVI) plant eine Neuregulierung des Verkehrs mit unbemannten Luftfahrzeugen.

Mehr dazu unter ==>  "LuftVO-Drohnen"

Verantwortlicher: Jens Rosenow  E-Mail: pressereferent(at)uavdach.org