Bei einem Mitflug präsentierte die Aéronavale der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly die modernisierte Version des Seefernaufklärers Dassault ATL2.

Mit dem Standard sollen sich die Fähigkeiten der ATL2 verbessern, modernen Bedrohungen gewachsen zu sein (zukünftige nukleare oder konventionelle U-Boote) und auch Überlandmissionen durchzuführen. Das Muster wird voraussichtlich bis nach 2030 in Dienst bleiben.

Der Standard 6 beinhaltet ein neues Thales Search Master-Radar mit aktiver Antenne, ein neues Sonarsystem von Thales zum sammeln und verarbeiten von Signalen der Sonarbojen neuester Generation, eine neue Navigationskonsole von Dassault Aviation und ein neues taktisches Display-Subsystem von SIAé mit großen Tochscreens.

Die Modernisierungsarbeiten wurden von Dassault Aviation und Thales (Co-Auftragnehmer) in Zusammenarbeit mit der Naval Group und in Zusammenarbeit mit der staatlichen SIAé durchgeführt. Dassault Aviation ist auch für die Entwicklung des Kernsystems einschließlich der von der Naval Group entwickelten LOTI-Software (Informationsverarbeitung) verantwortlich.

Der Auftrag für das modernisierte ATL2-System wurde am 4. Oktober 2013 von der Beschaffungsbehörde DGA erteilt. Das Programm umfasst eine Flotte von 18 Flugzeugen.

Dassault Aviation hat die ersten beiden Flugzeuge nach dem Testprogramm im Juli und August an die Aéronavale geliefert. Fünf weitere Umrüstungen werden von 2020 bis 2023 durchgeführt. Parallel dazu wird das SIAé Wartungszentrum elf Flugzeuge aufrüsten,

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