17 Airbus A350 hat Lufthansa inzwischen in der Flotte. Acht davon tragen noch die alte Lackierung mit dem blau-gelben Heck. Deren Bestand aber schmilzt: Mit der D-AIXA ist Lufthansas einst erste A350 in Toulouse eingeschwebt. Dort erhält sie einen neuen Anstrich.

Als die Lufthansa 2018 ihren neuen Markenauftritt vorstellte, gingen die Wogen hoch: Allzu viele Fans hatte das eher schlicht wirkende Design mit Rumpf in Einheitsweiß und dunkelstblauem Heck, ohne das obligatorische Gelb im Logo, zunächst nicht. Fast drei Jahre später hat man sich – mehr oder weniger – an den neuen Look gewöhnt – und wer es dennoch eher traditionell mag, erfreut sich an den nach wie vor zahlreichen Lufthansa-Jets, die noch im alten Farbkleid durch die Gegend fliegen.




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Die D-AIXA trug bislang noch die alten Lufthansa-Farben – ebenso wie sieben weitere A350, die vor März 2018 ausgeliefert wurden.

Noch sieben A350 im alten Farbkleid

Zu jenen zählt auch knapp die Hälfte der bislang an Lufthansa ausgelieferten Airbus A350. Der Zweistrahler ist auf der Langstrecke des Kranichs bestes Pferd im Stall und mit einem durchschnittlichen Alter von weniger als drei Jahren das modernste Muster der Lufthansa-Flotte. 17 A350 nennt der Carrier inzwischen sein Eigen, insgesamt 43 sind fest bestellt. Das erste Exemplar mit dem Kennzeichen D-AIXA und dem Taufnamen „Nürnberg“ wurde kurz vor Weihnachten 2016 ausgeliefert. Bis zur Einführung der neuen Livery folgten sieben weitere A350 der „Nürnberg“ in die Lufthansa-Flotte. Sie alle tragen folglich noch den alten Anstrich.




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Das Flugzeug mit dem Taufnamen „Nürnberg“ wird in Toulouse entlackt, auf Oberflächenschäden untersucht und danach frisch gestrichen.

Lackierung auf Kulanzbasis?

Zumindest für die D-AIXA sind die blau-gelben Tage aber nun gezählt: Am 1. Februar schwebte die Maschine als Flug LH 9923 aus München kommend an ihrem „Geburtsort“ Toulouse ein. Dort wird das rund vier Jahre alte Flugzeug einem umfassenden Check unterzogen – und erhält im Zuge dessen auch einen Anstrich im neuen Design. Die Überprüfung steht mutmaßlich in Zusammenhang mit den „Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbeschichtung“, die Anfang Januar beim Umlackieren einer ähnlich alten A350 von Qatar Airways entdeckt wurden. Die Neulackierung durch Airbus dürfte daher auf Gewährleistungsbasis erfolgen. Eine offizielle Bestätigung dazu steht allerdings noch aus.


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