Fast unbemerkt wurde am frühen Morgen des 23. Februar 2021 der Rumpf der Lockheed Super Star von Bremen nach Paderborn gebracht. Dort soll die L1649 der Lufthansa zukünftig eingelagert werden – diesmal jedoch nicht im Quax-Hangar.

Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung informierte Freunde, Förderer und Ehemalige Techniker und Mitglieder in einem Schreiben über den bevorstehenden Transport der Lockheed L1649 Super Star. 2019 wurde das nicht fertiggestellte Projekt aus Auburn in den USA nach Deutschland gebracht und dort in einer Hafenhalle in Bremen eingelagert.


Doch dann kam Corona und die Welt wurde auf den Kopf gestellt. Ein geplantes Ausstellungskonzept konnte unter den gegebenen Umständen vorerst nicht erarbeitet werden. Gesprochen und geplant wurde viel und bisher kristallisierte sich eine Bedingung heraus: Das Flugzeug soll nicht verkauft werden. Es wurde daher an die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung (DLBS) übergeben. Die Zukunft soll zusammen mit der Stiftung und der Lufthansa gestaltet werden.


Raus aus dem Hafen

Die erste große Aufgabe der DLBS war es, eine neue Lagerstätte zu finden, denn die Super Star soll erstmal noch eingelagert bleiben und das in einer angemessenen Umgebeung, eine Ausstellung für die Öffentlichkeit ist nicht geplant. Im Hafen von Bremen war dies nicht optimal. Nach einigen Monaten des Suchens ist die Wahl erneut auf Paderborn gefallen. Der Flughafen Paderborn verfügt über hinreichend freie Plätze in verschiedenen geschlossenen Hangars.


Paderborn ist für die DLBS ein attraktiver Standort, denn im Quax-Hangar konnten bereits die Do 27, Bf 108 und die Ju 52 „D-AQUI“ ein neues Zuhause finden. Es fügt sich also alles zu einem gelungenen Gesamtbild zusammen, auch wenn die Super Star nicht zugänglich sein wird.


Nun wurde heute früh der erste Teil der Lockheed auf einem Tieflader angeliefert und mit offenen Armen empfangen. Die Tragflächen folgen in den nächsten Tagen.


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