Norwegische Investoren, darunter der frühere Norwegian-Chef Bjørn Kjos, wollen eine neue Niedrigpreis-Langstreckenairline für den Nordatlantikverkehr gründen, die ab Dezember als Norse Atlantic Airways mit Dreamlinern von Boeing den Flugbetrieb aufnehmen soll.

Zum Kreis der Gründer gehörten die Investoren Bjørn Tore Larsen vom Personalunternehmen OSM (53 Prozent), Bjørn Kjos (15 Prozent) und Bjørn Kise (12 Prozent) an, meldeten norwegische Medien am Montag. An der Börse in Oslo seien bereits Airline-Anteile für umgerechnet 24 Millionen Dollar gezeichnet worden.


Die Investoren wollten mit Norse Atlantic Airways eine völlig neue Airline aufbauen. Die Planung sehe Flüge über den Nordatlantik vor, wobei bereits die US-Ziele New York und Los Angeles genannt würden. In Europa soll auch ab Paris und London geflogen werden. Später seien auch Asien-Flüge vorgesehen.


Wie Norwegian, die ihre Langstrecken nach anhaltenden finanziellen Verlusten eingestellt hat, will auch Norse Atlantic Airways die Boeing 787 einsetzen. Angeblich handelt es sich sogar um die ehemaligen Norwegian-Jets. Die Führung der neuen Airline soll OSM-Luftfahrtmanager Espen Høiby übernehmen, ein früherer SAS-Pilot. Die Betriebsaufnahme ist für Dezember 2021 geplant.


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