Airbus pimpt die Reichweite der A220-300. Die Ingenieure heben das Höchstabfluggewicht um eine Tonne auf 70,9 Tonnen an – damit entsteht ab Mitte 2021 zwar keine „A220-300LR“, das Modell kommt aber 200 Seemeilen weiter. Ein US-Kunde könnte dafür Verwendung haben.

Alleskönner A220: Airbus erweitert den Einsatzradius der A220-300 um weitere 200 Seemeilen, bei der A220-100 bleibt alles beim Alten.“Wir haben uns mit Reservefaktoren der Struktur befasst und tatsächlich erkannt, dass hier eine zusätzliche Marge schlummert“, sagte Airbus Marketingmanager Antonio da Costa „FlightGlobal“.


Zweite MTOW-Anhebung

Airbus hatte A220-100 und A220-300 durch eine MTOW-Anhebung um 2,3 Tonnen bereits 2020 zu je zu 450 Seemeilen mehr Reichweite verholfen. Mitte 2021 wird die Nonstop-Reichweite der A220-300 nach der neuen Anhebung Distanzen von bis zu 3.550 Seemeilen am Stück schaffen – das sind umgerechnet rund 6.200 Kilometer.



Der erste A220-371 für JetBlue flog am 9. Dezember 2020 in Mobile zum ersten Mal.


Airbus USA

JetBlue hat eine große Zahl an A220-300 bestellt. Der Reichweitenzuschlag dürfte dem Billigflieger sehr gefallen.

Interessant für JetBlue?

Der Puffer könnte JetBlue Airways interessieren. Der US-Preisbrecher erwartet 60 A220-300 und hegt Ambitionen im Transatlantikgeschäft aus Boston und New York. Seit zwei Jahren gilt für die A220 ein 180-Minuten-ETOPS. Längere Überseeflüge sind damit kein Problem. Korean Air will ihre A220 laut Medienberichten nach der Krise stärker in den ihr Pazifiknetz einbinden.


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