Mit der Freigabe der Boeing 737-8200 hat die EASA nun auch die von Ryanair bestellte MAX-Variante mit verdichteter Bestuhlung für den gewerblichen Einsatz bei europäischen Betreibern zugelassen.

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA in Köln erteilte ihre Zulassung für die Boeing 737-8200 am Dienstag. Diese Variante der 737 MAX 8 verfügt über ein zusätzliches Paar sogenannter Type-III-Notausgangstüren zwischen Flügel und Heck und darf deshalb mehr Passagiere befördern als die reguläre 737 MAX 8 mit bis zu 189 Passagiersitzen.


Laut EASA sind in der 737-8200 technisch gesehen bis zu 207 „Insassen“ erlaubt, also Passagiere und Besatzung. Dies beziehe sich auf die in den Bauvorschriften CS 25.831(a) definierte Luftmenge für die Insassen, die von der Bord-Klimaanlage rechnerisch pro Kopf umgewälzt werde. Bis zu einer Menge von 200 beförderten Passagieren sind vier Flugbegleiter vorgeschrieben. Darüber hinaus, die EASA gibt als Maximum ausdrücklich 202 Passagiere an, wird für den Fall einer Notevakuierung ein weiterer Flugbegleiter benötigt.


Ryanair hatte angekündigt, sich ihre 737-8200 mit 200 Sitzen bestuhlen zu lassen, von denen drei zur Beförderung von Mitarbeitern und internen Dienstreisenden freigehalten werden sollen.


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