Ein zweiter Airbus Beluga A300-600ST verlässt die Werksflotte. Die F-GSTA war 1995 die erste Vertreterin ihrer Generation. Was mit dem Frachter passiert, ist noch nicht klar – erstmal wird er eingelagert.

Der letzte Flugauftrag führte die Beluga Nummer 1 am Dienstag von Wales nach Hamburg-Finkenwerder. Dort wird die erste je gebaute Beluga A300-600ST zunächst zwischengelagert.




Airbus / Archiv FLUG REVUE

Im September 1994 startete Beluge Nummer 1 zum Erstflug. Seit 1995 stand sie für Airbus im Werkseinsatz.

Beluga XL übernimmt

Airbus stellt die Werksflotte seit Januar 2020 auf die neue „A330-700 Beluga XL“ auf Basis der A330-200 um. Die XL schafft 51 Tonnen Nutzlast bei 4.000 Kilometer Reichweite. Die alte Beluga dagegen bringt es nur auf 47 Tonnen. Mit einem Frachtvolumen von 2.209 Kubikmetern übertrifft die Beluga XL ihre Vorgängerin zudem deutlich, was den nutzbaren Laderaum angeht. Die A300-600ST ist mit 1.400 Kubikmetern aber auch ein echtes Raumwunder.




Airbus

Die Zukunft im Airbus-Werksverkehr gehört der Beluga XL. Sie basiert auf dem Airbus A330.

Ein Ende kann ein Anfang sein…

Airbus hatte im Oktober mit Ausmusterung der F-GSTB bereits den Generationenwechsel in der Beluga-Flotte eingeläutet – das Flugzeug ist derzeit in Bordeaux eingelagert. Der Hersteller schließt einen Verkauf der ausgedienten Spezialfrachter mit großer Bugladeluke über dem Cockpit nicht aus.


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