Zum ersten mal ist die F-35, ein „Jäger der fünften Generation“, beim Baltic Air Policing der NATO dabei. Das italienische Kontingent in Ämari ergänzt spanische Eurofigher in Siauliai.

Die F-35A Lightning II der Aeronautica Militare trafen am Freitag in Estland ein. Sie gehören zur 13° Gruppo des 32° Stormo aus Amendola. Die Überführung von Süditalien an die Ostsee wurde von einem KC-767A-Tanker aus Pratica di Mare unterstützt.


Die italienischen F-35A lösen die Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 ab, die seit vergangenen August vor Ort waren.


Führungsnation beim Baltic Air Policing ist nun Spanien, die Eurofighter nach Siauliai in Litauen entsandt haben, der Hauptoperationsbasis für die baltische Luftpolizeimission der NATO. Sie lösen dort italienische Eurofighter ab. Seit dem 1. September flogen die italienischen Eurofighter fast 40 Abfangflüge, bei denen sie russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum in der Nähe der NATO-Grenzen kontrollierten; außerdem führten sie zahlreiche Trainingseinsätze durch.


Ein 130-köpfiges Team spanischer Soldaten betreibt sieben Eurofighter Typhoon-Kampfflugzeuge. Spanien war dreimal federführend in den Jahren 2006, 2016 und 2020 und hat viermal das Baltic Air Policing in Ämari verstärkt. Eurofighter und F-18 der spanischen Luftwaffe sind zu regelmäßigen Gästen in der Region geworden, was das Engagement Spaniens in der Allianz zeigt, so die NATO.


Wie üblich wird das Combined Air Operations Centre der NATO in Uedem (Deutschland) zusammen mit den baltischen Kontroll- und Meldezentren in Karmelava (Litauen), Lievlarde (Lettland) und Tallinn (Estland) die Einsätze der spanischen und italienischen Kampfflugzeuge, die im baltischen Luftraum patrouillieren, kontrollieren.


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