Die Luftwaffe hat in Laupheim die ersten CH-53GS Obs erhalten, die bei Airbus Helicopters in Donauwörth modernisiert wurden.

Insgesamt sollen an 20 CH-53GS und an sechs CH-53GE nicht mehr lieferbare Bauteile ersetzt werden. Laut Vertrag vom 17. Februar 2017 soll dies 135 Millionen Euro kosten. Der damalige Plan sah die Umrüstung aller Maschinen bis 2022 vor, die dann bei Bedarf bis 2030 in Dienst bleiben können.


Von der Obsoleszenzbeseitigung betroffen sind insbesondere die Bereiche Flugregelanlage (neuer Autopilot), Avionik (Bildschirme im Cockpit) und Kommunikation. Darüber hinaus sollte die Integration Mode 5/S vorgenommen werden. Neben Airbus Helicopters Deutschland GmbH (AHD) ist die ESG als Unterauftragnehmer einbezogen.


Zunächst erfolgte ein Mustereinbau an zwei Hubschraubern. Als zweiter Schritt ist die Serieneinrüstung an den restlichen 24 Hubschraubern vorgesehen. „Eine Nichtrealisierung würde zum Wegbrechen der CH-53GS/GE Flotte und somit zum Verlust der operativ/taktischen Lufttransportkapazitäten sowie der Evakuierungsfähigkeit über größere Entfernungen führen“, so die Bundeswehr zu der Maßnahme.


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