Drei russische Tupolew Tu-22M3-Langstreckenbomber haben mit Übungsflügen über dem Mittelmeer begonnen. Sie fliegen von der Basis Hmeymim in Syrien aus.

Möglich wurde die Stationierung der 126 Tonnen schweren Schwenkflügelbomber durch die Rekonstruktion der zweiten Start- und Landebahn mit einem kompletten Austausch des Belags und der Installation neuer Beleuchtungs- und Funkanlagen.


Auch die Länge der Start- und Landebahn wurde vergrößert, wodurch die Möglichkeiten des Flugplatzes zur Aufnahme und Wartung von Flugzeugen verschiedener Klassen erweitert werden konnten. „Gegenwärtig können alle Flugzeugtypen, die bei den Streitkräften der Russischen Föderation in Dienst stehen, einschließlich schwerer Flugzeuge, vom Flugplatz Hmeymim aus fliegen“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.


Die Tu-22M3 trafen am Montag in Syrien ein und begannen am Dienstag mit den Trainingsflügen über dem Mittelmeer. Es ging darum, sich mit dem Gebiet vertraut zu machen. Die Bomber sollen nicht permanent in Syrien stationiert bleiben. Wann genau sie auf ihre Heimatbasen zurückkehren wurde bisher nicht gesagt.


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