Die künftige Neuauflage der Dornier 328, die wesentlich überarbeitete D328eco aus Leipzig, wird mit einem modernen Garmin-G5000-Glascockpit ausgestattet. Es senkt die Arbeitsbelastung, so dass nur noch ein Pilot zur Bedienung der zweimotorigen Turboprop reicht.

Für das Entwicklungsprogramm D328eco sei die G5000-Avioniksuite von Garmin ausgewählt worden, teilte der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft mit. Die Tochter der amerikanischen Sierra Nevada Corporation will das Cockpit für die D328eco maßschneidern. Neben berührungsempfindlichen Bildschirmen, 3D-Flugführung, interaktiven Checklisten und einem vollautomatischen Notlandemodus gehören eine Einhebel-Triebwerksbedienung und die Fähigkeit zur Einpilotenbedienung zu den Ausstattungsmerkmalen im „Companion“-Cockpit.


Außerdem soll die neue Elektronikausstattung nach Kundenwünschen skalierbar sein, sich zum Upgraden eignen und den Wartungsaufwand senken. Die schnelle Turboprop D328eco soll nicht nur als besonders wirtschaftliches und umweltfreundliches Regionaflugzeug, sondern auch für militärische Anwendungen vermarktet werden. Dazu gehören neben Transport- und Überwachungsaufgaben auch Spezialmissionen, für die der Vorgänger Do 328 bei der US Air Force bereits erfolgreich im Einsatz steht.


Die verbesserte Neuauflage von Deutsche Aircraft befindet sich derzeit in der Phase Preliminary Design Review. Dabei wird überprüft, ob die Konstruktion die gesteckten Ziele erreicht, und ob die erwartete Zuverlässigkeit und die Produktionsabläufe sich wie geplant einhalten lassen. Die Entwicklungsarbeit findet in Oberpfaffenhofen statt, während die Endmontage auf einer neuen Linie am Flughafen Halle/Leipzig erfolgt. Perspektivisch eignet sich das zweimotorige Muster in Schulterdeckerauslegung auch zum Antrieb durch Elektromotoren oder andere Antriebe neuer Technologien.


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