Die Japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung hat mit der Industrie des Landes eine Vereinbarung zu Forschungsaktivitäten für Überschall-Verkehrsflugzeuge getroffen. Auf dieser Basis könnte man sich an internationalen Projekten beteiligen.

Die JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) wird ein Japan Supersonic Research Council (JSR) leiten, bei dem die Society of Japanese Aerospace Companies, Mitsubishi Heavy Industries, Kawasaki Heavy Industries, Subaru Corporation und IHI Co mitarbeiten.


Es geht dabei insbesondere um Technologien zur Verringerung des Luftwiderstands und zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz sowie um Airframe-Design-Technologie, die den Überschallknall reduziert.


Auf Basis der Forschungsergebnisse könnten sich japanische Firmen an internationalen Entwicklungsprogrammen von Überschallflugzeugen beteiligen, die von der japanischen Industrie um 2030 erwartet werden.


Japan hat bereits 2005 auf der Woomera Experiment Station in Australien mit dem „NEXST-1 (kleines Überschall-Versuchsflugzeug)“ Flugversuche durchgeführt. Dabei konnte ein gegenüber der Concorde um 13 Prozent gesenkter Luftwiderstand nachgewiesen werden.


Im Jahr 2015 wurden auf dem Esrange Proving Ground in Schweden Flugtests mit dem D-SEND#2 (Low Sonic Boom Design Concept Demonstrator) durchgeführt, bei denen ein Designkonzept der Zellenform zur Reduzierung des Überschallknalls angewandt wurde, und es wurde nachgewiesen, dass die Stärke des Knalls im Vergleich zur Concorde halbiert werden kann.


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