Am 2. Juli stürzte eine Boeing 737-200C-Frachter von Transair vor der Küste von Oahu ins Meer. Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat nun Aufnahmen der Maschine am Meeresboden veröffentlicht.

Laut den Fotos ist die in etwa 120 Metern Tiefe liegende Boeing vor den Tragflächen auseinandergebrochen. Auch die Triebwerke wurden abgerissen. Transponderdaten kurz von der Notwasserung zeigten eine Höhe von 15 Metern und eine Geschwindigkeit von 210 km/h.


Die bereits alarmierte Küstenwache war schnell bei dem um 1:45 Uhr etwa fünf Kilometer vor der Küste niedergegangenen Maschine. Ein MH-65 Dolphin-Hubschrauber der US-Küstenwache konnte eine der Personen an Bord retten, während das Rettungsboot des Honolulu Fire Department die andere Person barg. Beide Besatzungsmitglieder wurden mit schweren Verletzungen ins Queens Medical Center in Honolulu gebracht.


Nach Angaben der Küstenwache war das Trümmerfeld etwa zweieinhalb Kilometer lang. Einer der Piloten stand auf dem Heck des Flugzeugs, das dann unterging. Der andere klammerte sich an einen schwimmenden Frachtcontainer.


Der Transair-Flug 810 war um 1:33 von der Startbahn 08R des Honolulu-Daniel K. Inouye International Airport abgehoben. Sehr schnell meldete die Crew Triebwerksprobleme und kehrte um. Als sich die Situation verschlimmerte schlug der Fluglotes eine Landung auf dem näher gelegenen Kalaeloa Airport vor. Da es nicht möglich war, den Flughafen zu erreichen, wurde das Flugzeug um 01:45 Uhr notgewassert.


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