Neben dem Abbau regulatorischer Hemmnisse sind es vor allem monetäre Unterstützungs- und unbürokratische Fördermaßnahmen, die sich viele Unternehmen aus der UAS/AAM-Industrie von der öffentlichen Hand wünschen. Und auch wenn der staatliche Support in Europa sicher noch nicht so umfangreich ist wie in anderen Teilen der Welt, so gibt es doch gerade auf EU-Ebene eine ganze Reihe an Fördertöpfen, von denen auch die Drone-Economy profitieren kann.
Dabei handelt es sich zwar nicht immer um Explizit auf das Thema unbemannte Luftfahrt ausgerichtete oder entsprechend benannte Programme. Aber natürlich können auch Fonds für Digitalisierung, nachhaltige Mobilität oder die ökologische Landwirtschaft so ausgelegt sein, dass Drohnenprojekte die Förderkriterien erfüllen.
Auf der Website der Europäischen Kommission findet sich auf einer Seite mit allgemeinen Informationen zum Thema „Unmanned Aircraft“ auch eine immer wieder aktualisierte Übersicht mit den unterschiedlichsten Förderinstrumenten. Darin findet sich eine breite Angebotspalette – von Zuschüssen über Bürgschaften bis hin zu Beteiligungen – und erleichtert die Suche nach möglicherweise geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten. So wie das European Innovation Council Work Programme 2025 (01. Oktober 2025) und das European Defence Fund Work Programme 2025 (16. Oktober 2025), bei denen in den nächsten Wochen die Bewerbungsdeadline endet.
Hier geht es zur Übersichtsseite:
https://transport.ec.europa.eu/transport-modes/air/aviation-safety/unmanned-aircraft-drones_en