Die in Leipzig ansässige Bundesagentur für Sprunginnovationen hört auf den Namen SPRIND und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Ihre Aufgabe ist es, durch agile und proaktive Unterstützung Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen, die das Leben in Deutschland besser machen. Ein wichtiger Teil der SPRIND-Arbeit sind die Wettbewerbsformate Challenge und Funken. Mit der „Anti-Drone Response“-Competition adressiert man nun eines der zuletzt am meisten diskutierten Themen mit Bezug auf die unbemannte Luftfahrt: Die zuverlässige Detektion und effiziente Abwehr von unkooperativen Drohnen.
Gesucht werden dabei nicht-destruktive, skalierbare, vollautonome Abwehrlösungen, die Bedrohungen zuverlässig erkennen, rasch reagieren und Drohnen neutralisieren, ohne den umgebenden Luftraum oder Dritte zu gefährden. Das Ziel ist nicht die kinetische Vernichtung des Flugsystems, sondern die Eindämmung durch intelligente Effekte, Umleitung, Blockade oder andere reversible Maßnahmen. Der zweistufige SPRIND Funke „Anti-Drone Response“ startet am 15. August 2025 und erstreckt sich über eine Gesamtlaufzeit von knapp vier Monaten. Eine Teilnahme an der offenen Ausschreibung ist noch bis zum 29. Juli 2025 (23:59 Uhr CEST) möglich:
https://www.sprind.org/taten/challenges/funke-anti-drone-response
Für den UAV DACH ist es eines der Kernanliegen, durch Vernetzung und Informationsaustausch einen Beitrag zum sicheren, kommerziell nachhaltigen UAS-Flugbetrieb der Zukunft und zur Entwicklung der europäischen Drone-Economy beizutragen. Nach der SPRIND Challenge „Fully Autonomous Flight“ im vergangenen Jahr unterstützte der Verband für unbemannte Luftfahrt nun auch den SPRIND Funke „Anti-Drone Response“. Denn Wettbewerbe sind eine gute und effiziente Möglichkeit, Zukunftsinnovationen gemeinsam ein Stück näher zu kommen.